Keine Chance für Ausgrenzen und Mobbing

Anti-Mobbing-Training und Elternabend an der Astrid-Lindgren-Schule

Keine Chance für Ausgrenzen und Mobbing
Anti-Mobbing-Training und Elternabend an der Astrid-Lindgren-Schule

An der Astrid-Lindgren-Schule ist der Baustein „Miteinander lernen und leben“ Schwerpunkt unseres Schulprogramms: Die Stärkung der Persönlichkeit ist uns ein wichtiges Anliegen.
Gesellschaftliche Veränderungen (z.B. veränderte Familienstrukturen, veränderte Mediennutzung) tragen dazu bei, dass im Schulalltag das „soziale Lernen“ zunehmend ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist.
Aber wo hört Ärgern auf und fängt systematisches Fertigmachen an? Wo sind lockere Sprüche über andere – über deren Aussehen, Verhalten und Eigenarten – nur so zum Spaß und wo fängt gezieltes Ausgrenzen an? Und vor allem: Was kann jeder Einzelne tun, um Mobbing zu vermeiden?
Diese Fragen stellten sich sowohl die Kinder der 4. Klassen unserer Schule als auch alle interessierten Eltern, denn Tina Bicker und Andreas Raude vom asb (Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung) waren an der Astrid-Lindgren-Schule für ein umfangreiches Anti-Mobbing-Training zu Gast.
Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4c (und sehr bald auch der Klasse 4b) standen 2 intensive Projekttage zu dem Thema auf dem Stundenplan. In Theaterszenen wurden Situationen aus dem täglichen Leben von den Kindern nachgespielt, in denen Konflikte auftreten. Anschließend erfolgte stets eine intensive Reflexion: Wie fühlt sich das Kind, das den Vorfall erleidet? Wie fühlt sich das Kind, das Ärger stiftet? Und welche Ideen zur Lösung gibt es? Außerdem gab es an den Projekttagen zahlreiche Spiele und Übungen, um den Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft zu stärken.