Hopiz macht Schule

Eine ganz besondere Schulwoche für die Viertklässler

In der vergangenen Woche standen in der Astrid-Lindgren-Schule für die Klasse 4a weder Mathe noch Deutsch auf dem Stundenplan.
Das Projekt „Hospiz macht Schule“stand im Mittelpunkt der Unterrichtswoche der Schüler.
Durchgeführt wurde die Projektwoche nun zum wiederholten Male von Ehrenamtlichen der Hospizgruppe Nottuln e.V. unter der Leitung von Kerstin Schöppner.
Jeder Projekttag begann mit einem gemeinsamen Anfangsritual: Nach einem gemeinsamen Lied wurde ein Koffer ausgepackt, dessen Inhalt Hinweise auf das Tagesthema gab. Werden und Vergehen, Krankheit und Sterben, Traurig sein sowie Trost und Trösten standen jeweils für einen Tag auf dem Stundenplan. Über Bilderbücher, Filme, Plakate, Mal- und Pflanzaktionen wurden Informationen sensibel vermittelt, Gedankenanstöße gegeben und Ängste genommen.
Den Eltern bot sich schon im Vorfeld die Möglichkeit, auf einem Elternabend Einblick in das Projekt zu nehmen. Zum Abschluss der Woche am Freitag wurden Eltern und Großeltern in die Aula der Schule eingeladen, in der die Ergebnisse aus der Woche von den Schülern präsentiert wurden.
Im Januar wurde die Projektwoche an der Astrid-Lindgren-Schule bereits mit den Kindern der Klasse 4b durchgeführt. Auch diese Kinder waren sehr offen für die Thematik und empfanden die Woche als äußerst bereichernd.
Die beiden Klassenlehrerinnen Marianne Laws-Schriefer und Marion Roperz bedankten sich bei den Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement und ihr besonderes Einfühlungsvermögen. Sie hoffen, dass das Hospizprojekt auch in Zukunft für die Viertklässler der Schule angeboten werden kann.